Mit der Bronzemedaille kehre ich aus Grafenau heim. Zwar nicht ganz diejenige Farbe, die ich mir erhofft habe, aber trotzdem ein Erfolg für mich. Im Halbfinale gegen Vaihingen kam ich eigentlich nie richtig ins Spiel, nur 4 Rückschläge in zwei Sätzen, und wurde im dritten Satz ausgewechselt. Der Spielverlauf entsprach so ganz und gar nicht meinen Vorstellungen und so konnte ich meine gute Form nicht wirklich zeigen.

Zu stark waren die Deutschen an diesem Tag und wir mussten uns mit 2:4 geschlagen geben. Was mich wirklich schmerzt, ist die Tatsache, dass dies die letzte Chance auf ein EC-Finale war und ich nicht wirklich spielbeeinflussend agieren konnte.

Im Spiel um den dritten Platz gegen den TSV Jona stand ich wieder in der Starting Five, sogar auf der Links Vorne Position, also Hauptangriff. Ich kam ganz ins Spiel und konnte speziell mit dem Service immer wieder zu wichtigen Zeiten direkt punkten. Nach Rückstand im ersten und zweiten Satz konnten wir trotzdem beide Durchgänge noch herumreißen und gingen mit 2:0 in Führung. Jona glich jedoch in den kommenden Sätzen auf 2:2 aus, und dann wurde ich auch wieder gegen Klemens ausgewechselt. Mit einer Servicestatistik von 39 gemachten Service, davon 15 Punkte und 7 Fehler bin ich sehr zufrieden, da das Service nicht gerade meine Stärke war und ist.

Die beiden folgenden Sätzen gewannen wir dann ganz klar und somit war die Bronzemedaille gesichert, Auch wenn’s weh tut, dass die Medaille nicht golden glänzt, war das Wochenende doch ein sehr schönes Erlebnis! Jetzt heißt es noch mal 6 Wochen Vollgas, denn am 24. Februar soll dann der Meistertitel gefeiert werden. Ich hab mir wirklich vieles vorgenommen und hoffe, dass ich von Verletzungen verschont bleibe und freue mich auf die kommenden Meisterschaftsrunden!